25. Juni 2008

Jetzt hat der Arzt mir Ruhe verordnet

…, schrieb ich einst in diesem “Dreizeiler”. Damals war mein seelisches Gleichgewicht aus den Fugen geraten. Heute zwingt mich ein Schulter-Arm-Syndrom dazu, virtuell kürzer zu treten.

Trotz Aufarbeitung meiner Altlasten wollen die Nackenschmerzen nicht weichen. ;-) Neu hinzugekommen sind Schmerzen im linken Arm, welche die Schreibarbeit erheblich erschweren. Zur Schmerzlinderung trage ich eine Arcus Epicondylits Bandage – und das bei dieser Hitze – grausam!

Diese Zwangspause bedauere ich sehr. Viele Ideen sind in meinem Kopf, die ich gerne zu Beiträgen verarbeitet hätte – schade!

An was ich auf jeden Fall weiterarbeiten möchte ist meine begonnene Reihe über Mobbing. Die Idee ist, einen typischen Mobbingverlauf anhand eigener Erfahrungen niederzuschreiben; angefangen mit einem zunächst harmlosen Konflikt, der auf mangelnde, fehlgeleitete und letztendlich verweigerte Kommunikation zurückzuführen war, bis hin zur Eskalation, wo es um Leben und Tod ging.
Da Mobbing auch immer einen biografischen Konflikt ausdrückt, wird der Schwerpunkt meines Beitrages sich mit den Fragen beschäftigen: “Was hat das mit mir zu tun?” “Warum mobbe ich?”

Mit dem heutigen Beitrag verabschiede ich mich für die nächste Zeit und wünsche Ihnen und euch sonnige und heitere Sommertage.

Ihre und Eure
Christa Schwemlein :-)

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24. Juni 2008

Darf ich vorstellen … ?

foto-mechnig-werbung.jpg… Foto Mechnig!

Erstens kommt es anders und zweitens …

Eigentlich hatte ich vor, die Werbung für unseren Kunden Foto Mechnig  erst dann auf meinen ver-rueckten Seiten online zu stellen, wenn die Seite komplett fertiggestellt ist.  Ein paar kleine Änderungen und Ergänzungen müssen noch vorgenommen werden bis unser “Baby” so ist, wie wir es haben wollen.

Die offizielle virtuelle Neueröffnung von Foto Mechnig, mit den dazugehörigen Dankesworten an alle Beteiligten, verschiebe ich deshab auf später - wenn es dann so weit ist.

Dennoch freue ich mich sehr über das neue Gesicht auf www.ver-rueckt.net :-)

Christa Schwemlein

Eintrag Nr. 1101 | Kategorie In eigener Sache | 1 Kommentar »




24. Juni 2008

Ohhh du schöne Spargelzeit …. - 12

Und das passiert, wenn “man” oder “frau”, in diesem Fall ich, mit der Veröffentlichung ihrer Entwürfe geizt - sie werden schlichtweg vergessen und eh man sich versieht, sind sie veraltet :-( , wie an nachstehendem Beispiel zu lesen ist ;-)

***

Und wieder einmal ist’s soweit
der Start der “schönen” Spargelzeit
bricht an. In Küchen allerorten
gibt’s Spargel jetzt in allen Sorten;
gekocht, gegrillt und als Salat.
Die Köche stehen schon parat.
Dann werden, dass es nur so flutscht,
die Stangen wieder reingelutscht.
Es wird geschwelgt, es wird genossen.
Nur einige fragen verdrossen,
nämlich die paar, die ihn nicht lieben,
was ist denn jetzt aus uns geblieben.
Und falten hoffnungsvoll die Hände
und beten, dass der Spuk zu Ende.

© Christa Schwemlein

***

Auch dieser “Spuk” hat ein Ende.  Heute am 24. Juni, dem Johannistag, endet die offizielle Spargelsaison - sehr zur Freude aller “Spargelabstinenzler“. Endlich kommt wieder was Richtiges auf den Tisch. :D

Na dann - Guten Appetit!

 

 

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23. Juni 2008

Kultur in den Rheinterrassen

5. Oktober 2008 20:00bis30. November 2008 20:00

Mit meinem heutigen Beitrag melde ich mich ganz offiziell als Mitarbeiterin der Rheinterrassen zu Wort. Mehrmals wurde ich gefragt, ob unsere Veranstaltungsreihe ausgelaufen sei.  Nein, natürlich nicht – nur, alles zu seiner Zeit! :-)

Jetzt haben wir Sommer - und was für einen! Die derzeitigen Temperaturen laden geradezu ein, von der Stadt in einen der idyllischen Biergärten in der Umgebung zu flüchten. Wenn es dann noch der Biergarten der Rheinterrassen ist, freut uns das natürlich ganz besonders. ;-)

Es ist ein wirklich schönes Fleckchen, um sich nach getaner Arbeit dort mit Freunden auf ein Bier zu treffen. Oder einfach mal alleine mit einem “Viertele” den ruhig dahinziehenden Fluss auf sich wirken zu lassen, dabei an Hermann Hesse zu denken und von Siddhartha träumen …  :-)

Ab Oktober wird dann auch wieder Kunst und Kultur in Form von Jazz und Klassik geboten. Hier ein kleiner Vorgeschmack.  

***

Sonntag, 5.10.2008
Brigithe und ihre Band
Jazz - Tango - Chanson
***
Sonntag, 12.10.2008
“10 Jahr Kultur am Fluss”
Jubiläumskonzert - mit Empfang für Künstler und Gäste
Jochen Brauer, Michael Sorg Trio und Laurent Leroi
***
Sonntag, 9.11.2008
S.O.S.
Jazz mit großem Format
Rainer Pusch, Saxophon, Thomas Wind, Orgel
und Erwin Ditzner, Schlagzeug
***
Sonntag, 16.11.2008
mocábo
gipsy guitars, latin grooves, spanish songs
eine musikalische Reise durch die Welt …
***
Sonntag, 30.11.2008
Coleümes
Tango, Klezmer, Walzer,Jazz
eine unterhaltsame Show mit Schalk und musikalischer Tiefe

***

Einlass: jeweils 19.00 Uhr - Beginn: jeweils 20.00 Uhr - Eintritt: jeweils 12,00 Euro

logo-rheinterrassen.jpgIm Namen des Gasthaus-Teams
                Christa Schwemlein

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22. Juni 2008

Hier stimmt was nicht … ;-)

Seit gestern bin ich WordleFan :-)

*** 

Beispiel 3 -
Glauben und Kirche in Wordle

wordle03.jpg

Mit dieser Wolke stimmt was nicht - neugierig? ;-)

Dann schnell zu Wordle. Den Text von Glauben und Kirche in das Textfeld von Wordle eingeben, “go” klicken und … ?

Wordle zeigt in der Präsentation auch nur das, was “man” oder “frau” zeigen will ;-)

Christa

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21. Juni 2008

Erfolg - 13 … Ich kann wordeln ;-)

Wieder war es Bernd, dem ich es zu verdanken habe, einen weiteren Schritt in die große weite Welt des WWW zu wagen. Die Neugier trieb mich mal wieder. Vorsichtig und  ein wenig zurückhaltend betrat ich heute Morgen Wordle.

“Easy geht das” - lese ich. Man kopiert einen beliebigen Text in das Eingabefeld, drückt “go” und schon hat man das Ergebnis. Von wegen! Aus meinem Text wurde keine Wolke produziert wie auf all den anderen, inzwischen vom “Wordle Virus” infizierten Seiten. :-(

Was habe ich nur wieder falsch gemacht? Ich google hier und da. Alle haben eine Wolke nur ich nicht. Ich kehre zum Ausgangsort zurück. Versuche es noch einmal. Wieder nichts! :-(

Ich starre auf meinen Bildschirm und fange an zu grübeln. - STOP!

Nicht grübeln! Grübeln macht Falten, lese ich bei Thinkabout. Falten mag ich nicht, nicht an mir. Sie vertragen sich nicht mit meinem EGO! ;-)

Also probiere ich es mit denken und dabei richte ich meinen Blick auf die FAQ.
Ich klicke und lese. Danach installiere ich auf meinem Rechner JAVA. Na, wer sagt’s denn? Stunden später bin auch ich endlich in der Lage Ihnen und euch Wordle präsentieren zu können. 

Wow- was ein Erfolg! Ich bin stolz auf mich! :D

***

Beispiel 1 -
Mein Brief an Markus in Wordle

wordle01.jpg

Beispiel 2 -
Meine Gedanken über Astrologie und Glauben in Wordle 

wordle02.jpg

Eine “reale” Einsatzmöglichkeit von Wordle habe ich bereits ins Auge gefasst. Somit hat sich die heutige Mühe für mich dann auch wieder gelohnt!

Aber jetzt hat es sich für heute “ausgewordelt”. Ich kehre ins “reale” Leben zurück und wünsche allen, die hier bei mir lesen, einen wunderschönen Samstagnachmittag und, beinhahe hätte ich es vergessen:

Viel Spaß mit Wordle! :-)

Christa Schwemlein

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18. Juni 2008

Was sitzt mir im Nacken?

Seit meinem Autounfall im Mai wollen meine Schmerzen im Nacken einfach nicht weichen.

“Was sitzt Ihnen im Nacken?” war die erste Frage meiner Heilpraktikerin, die ich immer dann aufsuche, wenn die klassische Medizin nicht greifen will.

“Was sitzt Ihnen im Nacken?” Grrrrr …. ich hätte in die Luft gehen können. Ich komme mit Schmerzen und erhoffe mir Hilfe in Form von Bachblüten, Globoli oder Akupunktur. Auf diese psychologischen Fragespielchen hatte ich überhaupt keine Lust.

“Was soll da sitzen?” antwortete ich gereizt. Die Wohnung und der Garten sind in der Reihe, im Geschäft läuft alles rund, Hausarbeiten für mein Studium sind, bis auf eine, alle geschrieben und mit der Vorbereitung für die nächste Prüfung liege ich gut in der Zeit.

Dennoch geht mir diese Frage nicht aus dem Kopf. Sollte es etwa die Anfrage nach dem “ernst gemeinten christlichen Glauben” sein, die mein junger Internetfreund vor einiger Zeit an mich richtete?
Mein Gott, so ernst nahm ich dieses Anliegen ja gar nicht. Aber was macht der Mensch in seiner Verzweiflung nicht alles? Er, in diesem Fall sie, setzt sich hin und formuliert in der Hoffnung auf Schmerzlinderung eine Antwort: ;-)

***

 

gartenrose-ewald-bearbeitet.jpgLieber Markus,

du schreibst du würdest viele Leute kennen, die sich ihre eigene Religion zusammenbasteln, in dem sie sich, wie in einem Selbstbedienungsladen die Inhalte aus den verschiedenen Glaubenslehren herauspicken, die ihnen angenehm sind.

Was soll ich dazu sagen? Ich kann dir nur zustimmen. Auch in meinen Augen hat dies nichts mit “ernst gemeintem” Glauben zu tun. Damit meine Antwort jedoch nicht so knapp daherkommt, vielleicht noch ein paar ergänzende Worte:

In meinem Alltag, bei der Arbeit und auch im Netz beobachte ich, dass Religion wieder ein öffentliches Thema wird. Auch wenn ich von einer religiösen Aufbruchstimmung wenig spüre, werde ich mit zunehmendem Alter immer häufiger in Diskussionen verwickelt, in denen es darum geht, an was man sich festhalten kann, wenn alles von Menschen Gemachte und Erdachte zerschlagen wird. Was trägt mich, wenn ich in existentielle Not gerate?

Ich treffe auch auf Menschen, die schlechte Erfahrungen mit dem eigenen Glauben gemacht oder den Glauben als Fessel erfahren haben. Solche Menschen können mit ihrem Glauben nichts mehr anfangen. Sie kommen zu der Überzeugung, ihr Glaube passt nicht mehr zu Ihnen und legen ihn ab wie einen alten Mantel. Auch höre ich Stimmen wie: Ein aufgeklärter Denker muss den Glauben hinter sich lassen.

Unsere Welt verändert sich in einer rasanten Geschwindigkeit. Die Wandlungen kommen in immer kürzeren Abständen. Dies fällt mir ganz besonders auf, seit ich mich im Internet bewege. Kaum habe ich etwas gelernt und verstanden kommt schon das nächste. Die große weite Welt ist durch den technischen Fortschritt zu einem unheimlich kleinen Raum geschrumpft.
Mir scheint, wir sind in einen Strudel geraten, aus dem wir uns aus eigener Kraft nicht mehr befreien können.  Kann unter diesen Umständen der Glaube immer derselbe sein?

Vom Kern her bestimmt, aber das “Wie” ist anders geworden. Es gibt heute viele Strömungen und Weltanschauungen. Wir wissen viel von anderen Religionen. Alle haben eines gemeinsam: Sie suchen die Seele.

Die vielen Meinungen führen zu einer großen Privatisierung. Jeder darf glauben was er will, was am besten zu ihm passt und was ihm gut tut.
Man nehme ein bisschen Jesus, ein bisschen Buddha, mische etwas Yoga, ThaiChi unter und würze das ganze mit einer Prise WU-WEI. Einmal kräftig schütteln und schon hat man seine eigene Religion – die “Patschworkreligion”.

Jetzt komme ich zurück auf deine Frage. In einer Gesellschaft, in der sich jeder selbst seinen Privatglauben zusammen bastelt, dort muss letztendlich die Frage offen bleiben, auf welche Grundüberzeugungen in existentiellen Fragen man sich wirklich verlassen kann, wenn es um die entscheidenden Fragen des eigenen Lebens geht. Ein bloßer Meinungsaustausch  hilft da meines Erachtens nicht viel weiter.

Ich denke, jeder religiöse Weg führt – wird er bewusst gegangen – zu einer tiefen Erfahrung und bietet ein tragfähiges Fundament. Wir können uns gegenseitig über Erfahrungen austauschen und im Dialog von einander lernen und uns zu verstehen versuchen. Die große Gefahr sehe ich aber, genau wie du, im miteinander vermischen, weil damit ganz einfach die Verbindlichkeit verloren geht und man auch ein Stück weit sein eigenes Profil verliert.

Oh je, jetzt wurd’ es doch ein wenig länger.

Herzliche Grüße
Christa

***

Ich setze mich aufrecht hin und lausche in mich hinein … … Meinen Atem nehme ich bewusst wahr … … Ich atme ruhig ein und aus… … ein – aus – ein – aus…ich spüre … …

der Schmerz im Nacken ist immer noch da :-( Vielleicht sollte ich es mit beten versuchen ;-)

Gute Nacht und schlaft gut!
Christa Schwemlein

Foto: Ewald Erb

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16. Juni 2008

Nachwuchs in St. Bartholomäus - Mannheim Sandhofen

Sind die nicht süß?

falkenbabies-03.jpg
Foto: Egon Schmitt

Fleißig waren die Falkeneltern von St. Bartholomäus. Fünf Eier haben sie in diesem Jahr gelegt und ausgebrütet - eine ungewöhnlich große Zahl.  Auf dem Foto sind unsere “Babies” 14 Tage alt.

Christa Schwemlein

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15. Juni 2008

Aus meinem Postkasten - Privates und Persönliches

briefkastenk.gif… uiii, mein „Geschreibsel“ löst Assoziationen zu dem 12 Kapitel des 1. Korintherbriefes bei dir aus. Nun gut: ich kenn mich auf dem Gebiet nicht aus; es ist wie du weißt auch nicht mein Gebiet, aber: jetzt les ich die Passage, die du oben markiert hast doch (das wird dir sicher gefallen, gelle?)

Übrigens liegt es mir sehr fern, über dieses Thema mit dir zu “streiten”: Ich lass jede/n gern so sein, wenn ich auch so bleiben kann/darf!

Viele Grüße und ein schönes Wochenende in die Nachbarschaft!

- P.

***

Liebe Petra,

das Spiel ist aus!

Der Grund: Ich spiele nicht mehr mit!

Deine Hilfe kommt leider ein paar Jahre zu spät. Diese hätte ich gebrauchen können, als du mich damals nach Kirschgartshausen einbestelltest sowie während der Zeit danach.

Ich weiß, ich hätte stutzig werden müssen, als du mir von deinem Hamburger Internetpartner erzähltest, mit dem du dich so gut austauschen konntest und mit dem du dich im Chat trafst, um Leute zu veräppeln, wie du mir sagtest. Auch dein reges Interesse an meinem “Abnehmforum” und deine Mails an mich mit Auszügen meiner Worte an “Katrinchen”hätten mich zum Nachdenken bringen müssen.

Damals glaubte ich noch an Zufälle. Warum? Ganz einfach, weil ich dich mochte, gern mit dir zusammen war und dir glaubte, dass du wirklich mit mir befreundet sein möchtest.

Um  mit einer derartigen Gelassenheit um sich blicken zu können braucht man allerdings einen festen und sicheren Stand im Leben. Ich vermute mal den hab’ ich. Wie sonst hätte ich so  blauäugig in diese “Community” platzen können?. Kurzfristig dachte ich ja wirklich dort ginge  es zu wie im normalen Leben auch – warum eigentlich auch nicht?

Wenn allerdings ein im Ansatz sehr gutes Projekt mit einem unglaubwürdigen Storyboard aufgezogen wird, vorne und hinten nichts passt, alles fragwürdig erscheint, dann fange auch ich an zu denken und zu fragen. Nicht um jemanden anzuschwärzen oder vor dessen Türen kehren zu wollen, - nein,  ganz einfach um zu verstehen, um danach entscheiden zu können, ob ich da weiter mitmachen will oder nicht. Das “Geschreibsel” hat mir ja auch richtig viel Spaß gemacht, wie zu lesen war. :D

Ob du das 12. Kapitel des 1. Korintherbriefes liest…..? *Lach* das ist mir eigentlich egal. Geschmäcker waren und sind verschieden - und das ist auch gut so.

Liebe Grüße
Christa

P.S.

Du schreibst noch:
“Am allermeisten wollt ich dich for einem ‘finanziellen Unglück’ schützen.”

Wäre  es nicht geschickter, will man einen Menschen wirklich vor einem Unglück bewahren, den Weg des persönlichen Kontaktes in Form eines Besuches, - wenn man schon in der Nachbarschaft wohnt - , eines Telefonates oder einer privaten Mail zu wählen?
Mein gesunder Menschenverstand signalisiert mir, dass ein öffentlicher Kommentar auf einer Internetseite unter Umständen erst recht zu einem Unglück führen kann.

Ein “finanzielles Unglück” liebe Petra, das ist zu verkraften. Viel wichtiger wäre mir gewesen, wenn ich vor meinem Eintritt in die Welt des Netzes Menschen kennengelernt hätte, die mich vor weit aus schlimmeren Unglücken gewarnt hätten.

Geld ist wichtig - ja, sehr sogar.  Dennoch gibt es wichtigeres und dazu zählt für mich: Am Leben sein!

***

Kleingedrucktes:
Die Schreiberin nimmt Bezug auf diesen Beitrag und ist mir persönlich bekannt. Es ist nicht meine Art diese Form der Konfliktbewältigung zu wählen. Aber in diesem Fall gab es keine andere Möglichkeit. Ich bitte meine Leser hierfür um  Verständnis - Danke.

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15. Juni 2008

Darf ich vorstellen - Gustavo

gustavo.jpgBestimmt ist es Ihnen und euch bereits aufgefallen, ver-rueckt.net hat seit einiger Zeit einen neuen und fleißígen Kommentator - Gustavo aus Peru. Gustavo war im Rahmen der Perupartnerschaft meiner Kirchengemeinde eine Woche Gast in meiner Familie. Ich berichtete bereits darüber. Heute zeigt er meinen Lesern erstmals sein Gesicht :-)

Merkwürdigerweise gehen viele unserer e-mails verloren, so dass wir im Moment nur  über ver-rueckt.net kommunizieren können. Da Gustavo weder englisch noch deutsch spricht und ich kein spanisch, nutzen wir eine Übersetzungshilfe, die leider nicht immer so ganz glücklich ist.

Die Kommentare sind Teil von ver-rueckt.net und deshalb möchte ich sie auch nicht löschen. Für mich ist es immer noch spannend zu erfahren, wohin mich meine “Schritte im Netz” führen. Vielleicht ist unser Austauch ja der Grundstein zu einem Partnerschaftsblog - wer weiß? 

Die Hand auf Gustavos Schulter ist übrigens meine. Den Rest von diesem Bild ins Netz zu stellen erlaubt allerdings mein Ego nicht ;-)

Herzliche Grüße an alle meine Leser
Christa

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14. Juni 2008

Manchmal feiern wir mitten im Tag …

fiesta-02.jpg Eigentlich wollte ich ja nur ein Präsent für die Frau besorgen, die seit Jahren dafür verantwortlich ist, dass ich nicht so alt aussehe, wie ich in Wirklichkeit bin. Eine Flasche Prosecco sollte es sein.

“Einen kleinen Moment noch Signora” sagt er und bietet mir zur Überbrückung ein Schlückchen Weißwein an. “Probieren Sie, dieser ist heute frisch eingetroffen.”

Mhmmm …frisch und spritzig, einfach lecker – er hat Recht, es muss nicht immer ein “Pfälzer” sein. Ich bestelle drei Flaschen.

“So jetzt, wem möchten Sie denn den Prosecco schenken und für welchen Anlass?”

“Na, Sie machen das aber gut”, antworte ich und denke dabei an meinen Beitrag, den ich für das Gemeinschaftsprojekt schreiben will. “Der Prosecco ist für meine Kosmetikerin, die morgen Ihr neues Ladengeschäft eröffnen wird.”

“Hm… wie wäre es einmal mit einem Rosé?”

“Ja, warum eigentlich nicht?”

“Der Weiße ist aber auch sehr gut. Aber die Entscheidung liegt natürlich ganz bei Ihnen.”

Ich nehme beide - und noch eine dritte Flasche für uns.

“Schauen Sie mal hier. Das würde das ganze rund machen”. Er zeigt mir ein Päckchen “Misto Esotico”, gemischte Schokoloade.

“O.k. Nehm’ ich auch.”

“Da wird sich ihre Kosmetikerin aber bestimmt freuen”, stellt er fest, lächelt mich an  und verpackt meine Einkäufe liebevoll zu einem Geschenk.

Inzwischen bin ich bei meinem zweiten Schlückchen Weißwein - süffig! Schon mal da, kaufe ich noch ein wenig Parmaschinken, ein bisschen Salami - von dieser und jener -, ein Stückchen Käse, ein paar Oliven, getrocknete Tomaten und zum Schluß noch ein Olivenbrot.

Ich zahle 120,00 Euro :-( ,  muss dennoch schmunzeln und denke: War das jetzt ein Werbefehler? ;-)

fiestea-03.jpgZu Hause angekommen treffe ich meinen Mann im Garten. Er unterhält sich mit unseren Nachbarn. Ich deute auf meine Einkäufe und muss lachen. Ich wollte doch nur ein Präsent besorgen. Mann und Nachbarn stimmen ins Gelächter ein: “Oh warst du in Lampertheim beim Italiener?”.

Lange Rede kurzer Sinn. Wir verkosteten zuerst den Prosecco, danach den Wein. Aßen Schinken, Salami, Oliven und Tomaten als Vorspeise. Danach Spaghetti mit Hackfleischsoße, die für das heutige Mittagessen vorgesehen waren. Und zum Schluß den Käse.

Ganz unverhofft und mitten im Tag feierten wir mit unseren Nachbarn ein wunderschönes Fest, das, wäre es geplant und organisiert gewesen, bestimmt nicht so zustande gekommen wäre. :-) - verrückt!!!

Übrigens, dieser Beitrag ist hauptsächlich den Personen gewidmet, die sich Gedanken darüber machen, ob es  für mich auch noch ein Leben außerhalb des Internets gibt. Leute ich kann euch beruhigen: Das gibt es! :D

Ich versichere hoch und heilig: “Ich habe den Anschluß an die Realität nicht verloren!”

Hier ein paar Beweise ;-)

Später besuche ich mit meinem Mann ein Konzert, morgen Früh bin ich im “WEGgemeinschaftsgottesdienst“, anschließend zum Mittagessen in unserem Gemeindehaus. Am Nachmittag bin ich bei Beate Bauer eingeladen, die morgen in Sandhofen “Hautnah Cosmetics“ neu eröffnen wird. Und darauf freue ich mich ganz besonders.

In diesem Sinne habt ein schönes Wochenende - alle miteinander.
Christa Schwemlein :-)

Eintrag Nr. 1084 | Kategorie Blog-Geflüster, Freundschaft, Nur so..., Zeit | 2 Kommentare »




12. Juni 2008

Erfolg - 12

Auf dem Gipfel des Erfolgs steht auch ein Kreuz:
für die Leichen, über die man gegangen ist.

Gerhard Uhlenbruck

***

  • Jemand, der auf seinem Weg keine Rücksicht auf andere nimmt und für den eigenen Erfolg “über Leichen geht”, ist derjenige dann wirklich erfolgreich?
  • Jemand, der sein Ziel mit fragwürdigen Hilfsmitteln erreicht, ist derjenige dann wirklich der Sieger?

Die andere Sicht der Dinge

  • Jemand, der sich selbst übertrifft aber nur Zweiter wird, ist derjenige dann wirklich gescheitert?
  • Jemand, der den Kampf mit fairen Mitteln führt und deshalb unterliegt, ist derjenige dann wirklich ein Verlierer? 

Manchmal wünschte ich mir, ich hätte nie angefangen zu denken.  :-(

Christa Schwemlein

Eintrag Nr. 1082 | Kategorie Eigene Gedanken zu..., Zitate | 3 Kommentare »




12. Juni 2008

Die andere Meinung! … Aus meinem Postkasten

briefkastenk.gifMir ist der BLOG zu “kirchlich”.

Tschüß, machs gut! - P.

***

Was soll ich dazu sagen?

Ich habe die Kritik zur Kenntnis genommen und halte es wie Dori.

In diesem Sinne
Christa Schwemlein

Eintrag Nr. 1081 | Kategorie Aus meinem Postkasten, Blog-Geflüster, In eigener Sache | 2 Kommentare »




12. Juni 2008

Herziges aus meinem Postkasten … ;-)

Herzmohn 

herzmohn-3.jpg
Foto: Ewald Erb

Ach, es macht einfach Spaß, so aus dem Vollen schöpfen zu können. Tausend Dank für den Mohn, die Lilien und die Orchideen. Und heute trau’ ich mich ;-)

Ewald, du bekommst ein virtuelles Küsschen :D

Herzliche Grüße
Christa

Eintrag Nr. 1079 | Kategorie Aus meinem Postkasten | 1 Kommentar »




11. Juni 2008

Aus meinem Postkasten … Erfolg - 11

briefkastenk.gifHallo Christa,

mein Interesse an deiner Seite ist viel, weil frau halt die ein oder andere Person kennt, die dort postet.  - P.

***

Dass für den Erfolg eines Weblogs nicht unbedingt der Betreiber alleine verantwortlich ist, also auch ich von den Fähigkeiten anderer Menschen profitiere, wurde mir sehr deutlich, nachdem ich obige Mail aus meinem Postkasten gelesen hatte.

“Ein Leib und viele Glieder”, die Textstelle aus dem 12. Kapitel des 1. Korintherbriefes kommt mir in den Sinn. Recht hat sie, die Schreiberin.

Jeder hat seine Funktion und keiner ist überflüssig. Wir alle sind eingebunden in ein ideenreiches und innovatives Netzwerk und unterstützen uns darin gegenseitig.

Ich weiß nicht, welche Personen die Schreiberin auf meine ver-rueckten Seiten locken. Die Zeilen geben mir allerdings den Anstoß heute ein paar Dankesworte an all meine Kommentatoren, die bisher zum Erfolg von www.ver-rueckt.net beigetragen haben, zu richten.

Mein besonderer DANK  geht an:

Ewald, Nadine, Manfred und Manuela, die ich persönlich kenne.

Auch meine virtuellen Freunde, die in der Vergangenheit viel kommentierten und mit ihren Beiträgen eine große Bereicherung für ver-rueckt.net waren, möchte ich nicht vergessen. Zu nennen sind:

Bernd, Ulf, Ulrike, Andrea, Renate und Menachem und seit einiger Zeit auch Dori und natürlich auch all die, die hin und wieder hier posten.

In diesem Sinne - auf weitere erfolgreiche Tage!

Christa Schwemlein :-)

Eintrag Nr. 1078 | Kategorie Aus meinem Postkasten, In eigener Sache | 1 Kommentar »




10. Juni 2008

Erfolg, Erfolg, Erfolg - 10

Es ist verflixt, seit meinem Erfolg will er mich nicht mehr loslassen, der Erfolg. Ständig stoße ich auf “Erfolgsbeiträge”.

Bin ich erfolgreich? Mit dieser Frage habe ich mich vor einiger Zeit hier auf meinen ver-rueckten Seiten auseinandergesetzt. Heute will ich einmal folgender Frage nachgehen:

Bin ich mit meinem BLOG erfolgreich?

Ein klares Nein, wenn ich diese Frage aus betriebswirtschaflicher Sicht beantworte. Müsste ich davon leben, hätte ich weder Butter noch Schinken auf dem Brot und mit Sicherheit auch keine Figurprobleme ;-)

Gibt es irgendein Indiz für ein vages Ja? Hm, vielleicht! - Da wären zunächst die steigenden Besucherzahlen zu nennen. Immerhin sind es im Vergleich zum Vorjahr, fast 400 Prozent mehr :-)

Ach ich liebe Statistik, kann man mit ihr doch so viel und dennoch nichts aussagen. Ein weiteres Indiz ist die Veränderung der Besucher. Kamen zu Beginn die meisten Besucher über Suchmaschinen, so kommen meine heutigen Besucher vorwiegend über direkte Zugriffe oder andere Seiten. Auch die Verweildauer auf ver-rueckt.net könnte auf einen kleinen Erfolg  hinweisen. Aber, dies alles sind eben nur Vermutungen.

Ein klares JA allerdings ist die Flasche Wein, die mir vorhin ein Kunde meines Mannes vorbeibrachte. Ich wollte ihn schon nach oben ins Büro zu meinem Mann schicken, als er mir sagte, heute käme er ausnahmsweise mal zu mir. Da er und seine Frau gerne bei mir lesen und sie wissen, dass ich gerne einen guten Wein trinke, wollten sie sich mit einer Flasche Wein für die unterhaltsamen Stunden, die sie bisher bei ver-rueckt.net verbrachten, bedanken.

Also, wenn das kein Erfolg ist ;-)

So bedanke ich mich, auch virtuell, für den Spätburgunder aus dem Hause Bernhart. Ich hab’ mich wirklich sehr gefreut. Das sind Erfahrungen, mit denen ich bei Eintritt in die virtuelle Welt nie und nimmer gerechnet hätte. Ich erhebe jetzt mein Glas und trinke ganz “real” auf den Erfolg meines WebBlogs :D

Zum Wohl!
Christa Schwemlein :-)

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5. Juni 2008

Was will mir das sagen…?

Der Denker

der-denker.jpg

Foto: Pixelio/Stebchen

Soll ich vielleicht besser wieder aufhören zu denken? Die Denkerei künftig den Pferden überlassen, weil diese den größeren Kopf haben - wie der Volksmund sagt? Ist es das, was mir mein heutiges “Pixelio Schmankerl”aus meinem Postkasten  sagen will?

Ich muss nachdenken - oder doch nicht ;-)

Christa

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3. Juni 2008

Wer nicht wirbt, der stirbt!

Wer zuviel wirbt stirbt auch!

Mit der Geschichte eines Unternehmers, der gut beraten gewesen wäre erst einmal mit kleinem Budget zu werben, werde ich voraussichtlich an dem Gemeinschaftsprojekt von Bernd Röthlingshöfer teilnehmen. Es ist eine der vielen Geschichten aus meiner langjährigen Berufslaufbahn.

Um was geht’s? Fehler macht jeder, das liegt nun mal in der Natur des Menschen. Aus Erfahrung lernt man – und wenn es gut geht, wird man durch die gemachte Erfahrung klüger und manchmal sogar weise. Aber muss man, um klug und weise zu werden, alle Fehler dieser Welt immer selbst machen? Nein!

Deshalb dieses Buchprojekt, bei dem jeder mitmachen kann. Das Buch trägt den Arbeitstitel:

- Die 100 größten Werbefehler und wie man sie vermeiden kann –

und will, so nehme ich mal an, dazu beitragen, aus den Fehlern und den Erfahrungen anderer zu lernen.

Fehler in Werbung und Unternehmenskommunikation passieren fast täglich, schreibt Bernd Röthlingshöfer. Manchmal sind sie banal, manchmal auch schwerwiegend, wie anhand meines Beispiels zu lesen sein wird.

Hier ein paar Beispiele: Die vergessene E-Mail-Signatur, das fehlende Impressum auf einer Website, oder eine Erfahrung, die ich erst kürzlich gemacht habe:

Wir, die Firma PC-Betreuung Walter Schwemlein, erhielten einen wirklich gut gemachten, originellen Werbebrief, der super formuliert und voller frischer Ideen war. Jung, modern dynamisch, so unser erster Eindruck von dem Unternehmen. Das beworbene Produkt interessierte uns. Um nähere Informationen zu erhalten, schickten wir die ausgefüllte Antwortkarte zurück.
Das Antwortschreiben kam prompt, versetzte mich allerdings in meine Lehrzeit zurück und erinnerte mich schwer an das Fach „Kaufmännischer Schriftverkehr“, das zu der damaligen Zeit an den Berufsschulen gelehrt wurde.

Sehr geehrte Damen und Herren

Bezug nehmend auf Ihre Antwort vom …. möchten wir Ihnen hiermit mitteilen, dass…..

Zwischen Werbebrief und Antwortschreiben lagen nur ein paar Tage und dennoch kam es mir vor, als lägen Jahrzehnte dazwischen. Sowohl der Werbebrief als auch das Unternehmen verloren für mich an Glaubwürdigkeit. Bestellt haben wir nichts!

Wie gesagt, egal, ob Sie Konsument, Werbetreibender, Berater, Agenturchef, Mitarbeiter Student oder ganz was anderes sind, jeder ist eingeladen an diesem Projekt mitzuwirken. Zu 99 Prozent besteht sogar die Chance, dass Ihr Beitrag in dem Gemeinschaftswerk veröffentlicht wird.

So wünsche ich Ihnen, und ganz besonders den mitlesenden Gewerbetreibenden aus Sandhofen, viel Freude beim Schreiben und auch ein bissschen Mut, mal neue Wege zu gehen, um sich bekannt zu machen. Zum (Werbe)Erfolg gehört nämlich beides - Freude und Mut! ;-)

logo4.JPG  Christa Schwemlein

Eintrag Nr. 1072 | Kategorie Blog-Geflüster, Nur so... | 1 Kommentar »