9. Januar 2008 von Christa

Rückblick – der Zweite

statistik-2007.JPGBestand mein Rückblick vorgestern aus trockenem Zahlenmaterial, so will ich heute hauptsächlich für meine neu hinzu gekommenen Leserinnen und Leser einen allgemeinen Überblick über das zurückliegende Jahr geben.

Ende 2006 half mir mein Sohn dieses Blog einzurichten. Max ist in diesen Dingen nicht unerfahren. Die erste Website programmierte er mit 16 Jahren für seinen damaligen Musiklehrer. Zu dieser Zeit war es mir ein Rätsel, warum ein junger Mensch so viele Stunden mit dem Computer verbringt.
Er stellte jedoch bald fest, dass die Gestaltung eines Weblogs zeitaufwändiger ist, als es die Werbung verspricht und klinkte sich aus meinem Unternehmen Weblog recht schnell aus. Von nun an war ich auf mich alleine gestellt.

Anfangs übte ich in einem „Standard WordPress Theme“ mit himmelblauem „Kopf“. Zu diesem Zeitpunkt war ich für Blogleser noch „inkognito“ im Netz unterwegs, d.h ich kommentierte in einigen Weblogs ohne die Angabe meiner URL. Das „Kleid“ von der Stange war nicht mein Stil, weshalb ich in dieser Aufmachung nicht öffentlich auftreten wollte.

Am 17.1.2007 warf mich Bernd durch die Verlinkung auf seinem Blog ins kalte Wasser. Jetzt musste ich Farbe bekennen. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Webdesigner, der es verstand, meine Vorstellungen umzusetzen.

Anfang April stand meine Seite endlich mit neuem „Outfit“ im Netz und ich konnte sie auf unserer Gewerbe- und Leistungsschau vorstellen. Interessant für mich war dort festzustellen, dass die meisten Menschen dem Medium “Internet” heute noch genauso reserviert  gegenüberstehen wie einst ich. Mit “Blogmarketing” Kunden erreichen, darunter konnte sich kaum einer der anwesenden Geschäftsleute etwas vorstellen.

spiekeroog-400.jpgDen Wunsch, meine Beiträge mit Bildern schmücken zu können erfüllte mir Ewald, den ich auf einer Fort- und Weiterbildung im Februar auf der Insel Spiekeroog kennenlernte. Allerdings musste ich mir hierzu erst ein paar Grundkenntnisse in Bildbearbeitung aneignen und lernen, die Bilder auf der Seite so zu platzieren, dass sie sich harmonisch in den Beitrag einfügen.

Meine allererste Kommentatorin war meine Arbeitskollegin Nadine. Sie war es auch, die mir die nötigen Computerkenntnisse vermittelte. Zu den ersten Kommentatoren zählten die Blogbetreiber Menachem, JAC und Bernd. Es folgten Meg, Ulrike, Ulf und Andrea, auch sie alle mit eigenem Weblog.

Seit unserer Heldenreise kommentiert auch Ewald hin und wieder. Seine Beiträge betrachte ich als eines der Sahnehäubchen auf meinem Blog. Sie regen zum Nachdenken an, über sich, über Gott und über die Welt.

Leser, die kein eigenes Blog betreiben ziehen zur Kontaktaufnahme allerdings meinen Postkasten vor.  Einige Mails waren so interessant, dass ich sie mit Zustimmung der Absender hier veröffentlichte.

Sehr oft ging es in den Mails um Glaube und Kirche. Die für mich interessanteste Mail war die Anfrage eines 25 jährigen jungen Mannes. Seine Frage, wie sich Glauben und Astrologie vertragen war eine richtige Herausforderung.

Manche Leser riefen mich auch an, um mir zu sagen, dass sie gerne bei mir lesen.  Worüber ich mich natürlich sehr freute. :-)

Diese Vorgehensweise bestätigt mir aber auch, dass die Hemmschwelle, die Kommentarfunktion zu benutzen, noch sehr groß ist und ich habe den Eindruck, obwohl so viel über Web 2.0 geschrieben wird, wir in Deutschland damit immer noch am Anfang stehen, zumindest was die kleineren Unternehmen und den privaten Anwender betrifft. Ich denke, die Bühne gehört bislang noch den Medien und den großen Unternehmen.

Glücklich war ich, als es mir endlich gelang mein Blog zu „vertonen“.  Im Frühjahr lernte ich über meinen Mann die Liedermacherin „Madeleine Schumacher“ kennen.  Sie schenkte mir ihre erste CD und der Wunsch entstand in mir, ihre Lieder musikalisch auf meiner Seite vorzustellen.
Dieses Experiment ist mir schließlich im September gelungen und wurde im Oktober wiederholt.

Anfang August geriet ich mit meinem Blogprojekt in die Krise und trug mich mit dem Gedanken, dieses zu beenden……………… :-(

Christa Schwemlein 

Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 9. Januar 2008 um 21:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter In eigener Sache abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

Eintrag Nr. 799 | Kategorie In eigener Sache | 11 Kommentare »





11 Reaktionen zu “Rückblick – der Zweite”

  1. JAC

    Schön, wie Du reflektierst – und weiter machst. Und gut, dass ich nicht mehr Dein Zeiträuber bin ;-)

  2. Meg

    Ihr beiden – schöner Zeiträuber-Tanz ;)

  3. Christa

    Hu Hu Meg,

    kannst du mich vielleicht mal abklatschen?

    Ich tanze zwar für mein Leben gerne, aber so langsam werde ich müde JAC das Tanzen beizubringen.

    Er gibt sich zwar sehr viel Mühe, was ich ihm hoch anrechne, aber er hat es noch nicht gelernt, beim Tanzen die Füße seiner Partnerin zu verschonen :D

    Gruß
    Christa

  4. Meg

    Liebe Christa,
    DAS wird er nie lernen, dafür tröstet er im Nachhinein zu gerne ;)

  5. Christa

    Meg, dann müssen wir ihm mal Takt beibringen 1,2,3…1,2,3…1,2,3 …uuuuund…. 1,2,3….

    vieleicht schaffen wir es ja zu zweit.

    Gruß und dir ein schönes Wochenende
    Christa

  6. JAC

    … und tanzt dabei lieber leidenschaftlichen Tango als 1,2,3 im Takt (danke, Meg) :mrgreen:

  7. Christa

    Na dann übergebe ich mal an Meg….. :mrgreen:

    Hoffentlich kann er gut führen. Das ist beim Tango genauso wichtig wie Takt und Leidenschaft ;-)

    Viel Glück ihr Zwei!

  8. Christa

    Noch was JAC,

    pass gut auf Meg’s Füße auf! Du weißt schon,

      Leidenschaft ist eine Eigenschaft, die mit Eifer Leiden schafft

    ;-)

    Wenn’s dir auch schwerfällt zu akzeptieren, aber auch der Tango hat einen Takt, den es einzuhalten gilt, sonst gibt das nix und ich weiß nicht, wie lange dann noch die Leidenschaft anhält. (2/4Takt, es ist auch 4/8 oder 4/4Takt möglich – Hauptsache Takt)

    Aber unter uns gesagt, auch mit mir geht mein italienisches Temperament manchmal durch und ich lande einen Volltreffer auf den Füßen meines Partners. *lach*

    Die Rumba ist übrigens einer meiner Lieblingstänze. 1,2,3 im Walzerschritt ist auch nicht unbedingt meines.

    In diesem Sinne
    taktvolle Grüße
    Christa

  9. Ulf Runge

    Liebe Christa,
    kaum erwähnst Du mich in Deinem Jahresrückblick, schon ist er verschwunden, der Ulf.
    Gelobe Besserung, ab heute gucke ich wieder öfter vorbei.

    Vertonung. Das geht mir auch schon immer wieder im Kopf rum. Mal sehen, wann der Drang so groß ist, dass ich’s tue.
    Da werde ich doch mal stöbern müssen nach diesen Liedern,
    im September und Oktober.

    Ja, und wo Du dies schreibst. Das finde ich fehlt mir (für meinen Blog) am allermeisten. Etwas conferencier-haftes, dass sozusagen neben dem Blog steht und Lesehinweise aufs Archiv gibt. Auf dass die Schätze nicht versinken.

    Hoffentlich liest das jetzt hier niemand mit, was ich schreibe: Deinem Blog sieht man an, dass Du viel Zeit in ihn investierst, dass Du ihn stimmig machen möchtest, eine bestimmte Stimmung überspringen lassen möchtest.

    Liebe Grüße,
    Ulf

  10. Christa

    Hallo Ulf,

    schön dich mal wieder hier zu lesen. Was meinst du mit Archiv? Meinst du mein Archiv? Das ist mir leider “Hopps” gegangen und ich weiß beim besten Willen nicht, wie ich es wieder herhole.

    Warum darf denn niemand lesen, was du bei mir schreibst?

    Ja Ulf, ich investiere viel Zeit in mein Blog. Aber das auch nur, weil ich ihn als Hobby betreibe. Mittlerweile ist es allerdings so, dass er sich als “Bon Bon” für die Kunden meines Mannes entpuppt. Auch wenn diese sich noch nicht trauen zu kommentieren.

    Gruß und gute Nacht
    Christa

  11. Christa

    Hu, Hu Ulf,

    was mir g’rad zu später Stunde noch einfällt. Wenn du auf deiner Seite mit dem Ton anfangen willst, wie wäre es dann, wenn du es mit Lena’s Liedern probierst. ;-)

    Du könntest so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Du übst und bietest deinen Lesern gleichzeitig einen Mehrwert durch gute Musik ;-)

    Gäääähn 1.35 Uhr – Bloggen raubt Nächte ……………

    Christa

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