19. September 2010 von Christa

WOM

Wenn in Comics etwas rumpelt,
scheppert, explodiert,
hat der Ausdruck “WOM” seit Jahren
sich schon etabliert.

Wenn die Panzerknacker knacken,
“WOM” fliegt die Tresortür auf.
Wenn im Streit die Fäuste fliegen,
“WOM” haut eine Faust wo drauf.

Doch in jüngster Zeit, da lern’ ich
“WOM” ist für den Umsatz wichtig.
Explodiert der Umsatz da?
Diese These ist nicht richtig.

Word of mouth” heißt die Parole,
und ist Zukunft für’s Geschäft.
Jedoch, ist dieser Spruch
nicht nur Altem nachgeäfft?

Mundpropaganda heißt das Wort,
das heute nichts mehr bringt.
Warum? Das ist doch sonnenklar:
Weil es nicht englisch klingt!

© Christa Schwemlein

***


Kleingedrucktes:

Warum reden Menschen? Word of Mouth (WOM) war Schwerpunktthema der 5. Online-Vorlesung meines “Social-Media-Basis-Lehrgangs” , vorgetragen von Markus Roder, dem wissenschaftlichen Leiter der  Hamburger Agentur Elbkind.


Regel Nr. 1 des “WOM-Marketings” ist  “Zuhören und Helfen“, so Roder. Als ich dies hörte, musste ich laut lachen. Kam mir doch sofort einer meiner alten Blogeinträge in den Sinn.  ” Wie könnt ihr Menschen helfen, wenn ihr ihnen nicht zuhört?” , schrieb ich einst in einem Internetforum. Witzig, es gibt Ideen, die sind einfach zeitlos. Man muss sie nicht neu erfinden, sondern nur immer wieder hinterfragen und neu interpretieren.
  

Der Beitrag wurde am Sonntag, den 19. September 2010 um 17:07 Uhr veröffentlicht und wurde unter Eigene Gedanken zu..., Eigene Gedichte, Humor, Kleine Sticheleien abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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2 Reaktionen zu “WOM”

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