15. April 2013 von Christa

Vom Ehrgeiz über die Ehre hin zur Medienkompetenz

Ich lese bei Thinkabout. Heute lässt er sich über ehrgeizige Menschen aus. Und wie so oft, wenn ich in meiner Mittagspause im Netz unterwegs bin, rutsche ich von einer Information zur anderen. Bei meinem Hin- und Herklicken lande ich erstmalig bei “Sociobilly” und bleibe bei einem älteren Blogpost, der sich dem Erlernen der Medienkompetenz widmet, hängen.

Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Diese neue Kommunikationsmöglichkeit erfordert, das sehe ich auch so, eine gewisse Medienkompetenz. Selbst internet-affine Menschen verfügen  nicht von vorneherein über diese Fähigkeit. Sie müssen sie mitunter erst erlernen. Doch dabei denke ich nicht so sehr an die technische Kompetenz, sondern an den Umgang im Mit- und Untereinander. Dies ist allerdings eine Sache der Werte, die jeder anders vorgelebt bekam und für sich in sein Leben übernommen hat. Selbstverständlich kann, darf  und soll darüber sachlich gestritten werden. Gerne auch in diesem Blog.

Ich stelle fest, dass bei meinem Ausflug in die Weiten des Netzes wieder mal ratzfatz 30 Minuten ins Land gezogen sind. Die Zeit hätte ich sinnvoller nutzen können, richtig. Aber mal ganz ehrlich, wie würden Sie entscheiden, wenn Sie die Wahl zwischen einem Korb Bügelwäsche und einem Netzspaziergang hätten? ;-)

Christa Schwemlein

Der Beitrag wurde am Montag, den 15. April 2013 um 17:49 Uhr veröffentlicht und wurde unter Blog-Geflüster abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

Eintrag Nr. 8606 | Kategorie Blog-Geflüster | 2 Kommentare »





2 Reaktionen zu “Vom Ehrgeiz über die Ehre hin zur Medienkompetenz”

  1. Menachem

    “Dies ist allerdings eine Sache der Werte, die jeder anders vorgelebt bekam und für sich in sein Leben übernommen hat.”

    Ich weiß nicht @Christa, wie ich das ausdrücken könnte, was ich dazu sagen möchte. Auch weil der Satz, den du schreibst, eines Weges bedarf, um ihn zu formulieren. Und erst wenn man auch selbst den Weg gegangen ist, glaube ich, versteht man ihn.

    Ich versteh ihn.

    Mit schönen Grüßen aus nun einem endlich SCHNEEFREIEN Leipzig,
    Menachem

  2. Christa

    “Ich weiß nicht @Christa, wie ich das ausdrücken könnte, was ich dazu sagen möchte.”

    Vielleicht frisch und frei von der Leber weg. ;-)

    Zur Entstehung dieses Beitrages mag ich dir folgendes sagen:

    Ich lese die Worte von Thinkabout, fasse mich an der Nase und denke, was er da schreibt enthält Wahrheit. Die Gedanken von “Sociobilly” über die Ehre machen mich neugierig und ich lande letztendlich bei der Medienkompetenz. Diese wiederrum macht mich noch neugieriger, da ich genau zu diesem Thema in Kürze einen Vortrag halten muss. Manchmal ist das doch wirklich witzig.

    Selbst bin ich ja schon 60 Jahre auf den Beinen und habe während dieser Zeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zusammen gearbeitet. Mein erster Gedanke war, was “Sociobilly” über das Werteverständnis schreibt, trifft den Nagel auf den Kopf. Dass sich mein Beitrag, wie ein “Schlagabtausch” lesen könnte, ist mir erst beim zweiten Lesen aufgefallen. Was ich damit sagen will: “Lies diesen Beitrag ohne irgendwelche Hintergedanken. Er enthielt zum Zeitpunkt der Niederschrift keine.” Doch ich gestehe, du bringst mich zum Nachdenken :-)

    Christa

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