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	<title>Kommentare zu: &#8230; und es wiederholt sich &#8230;</title>
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	<description>endlich ein eigenes Weblog</description>
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		<title>Von: ver-rueckt &#187; Blog Archiv &#187; Angst, die unmenschlich macht</title>
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		<dc:creator>ver-rueckt &#187; Blog Archiv &#187; Angst, die unmenschlich macht</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 21:12:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] hat es in seinem Kommentar bereits angedeutet. Die herbe Kritik des Propheten Amos könnte heute in jeder Tageszeitung zu [...]</description>
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		<title>Von: Christa</title>
		<link>http://ver-rueckt.net/?p=6691&#038;cpage=1#comment-3600</link>
		<dc:creator>Christa</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 17:55:04 +0000</pubDate>
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		<description>Stimmt Menachem. Die Worte des Amos haben an Brisanz und Aktualität nichts verloren. 

Es scheint wohl zu der Natur von uns Menschen zu gehören immer mehr besitzen zu wollen. Bei den heftigen Beiträgen, die ich auf den Blogs über &quot;reich und arm&quot; lese muss ich immer auch ein bisschen schlucken. Mein schlechtes Gewissen kann ich nicht leugnen. Ich bin dankbar um mein geregeltes Auskommen (habe auch schon andere Zeiten erlebt) und mir wird unwohl bei dem Gedanken, dass es einmal wieder anders kommen kann. 

Ob es Sinn macht gegen ein System zu kämpfen? Alleine hast du keine Chance, diese Erfahrung habe ich schon mehrmals machen müssen. Unter kommerziellen Druck zeigen nicht mehr viele Menschen Courage. Es fallen immer seltener deutliche Worte. Erst recht in Unternehmen, wo jeder Angst um seinen Arbeitsplatz hat.

Herzliche Grüße aus Mannheim
&lt;em&gt;Christa&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmt Menachem. Die Worte des Amos haben an Brisanz und Aktualität nichts verloren. </p>
<p>Es scheint wohl zu der Natur von uns Menschen zu gehören immer mehr besitzen zu wollen. Bei den heftigen Beiträgen, die ich auf den Blogs über &#8220;reich und arm&#8221; lese muss ich immer auch ein bisschen schlucken. Mein schlechtes Gewissen kann ich nicht leugnen. Ich bin dankbar um mein geregeltes Auskommen (habe auch schon andere Zeiten erlebt) und mir wird unwohl bei dem Gedanken, dass es einmal wieder anders kommen kann. </p>
<p>Ob es Sinn macht gegen ein System zu kämpfen? Alleine hast du keine Chance, diese Erfahrung habe ich schon mehrmals machen müssen. Unter kommerziellen Druck zeigen nicht mehr viele Menschen Courage. Es fallen immer seltener deutliche Worte. Erst recht in Unternehmen, wo jeder Angst um seinen Arbeitsplatz hat.</p>
<p>Herzliche Grüße aus Mannheim<br />
<em>Christa</em></p>
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		<title>Von: Menachem</title>
		<link>http://ver-rueckt.net/?p=6691&#038;cpage=1#comment-3599</link>
		<dc:creator>Menachem</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 10:12:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hatte schon gestern nach deinem Beitrag über Amos auf wikipedia gelesen, Christa, was mich doch sehr verblüfft hatte. Ständen dort keine Jahreszahlen, es könnte auch in jeder Zeitung vom akt. Tagesgeschehen handeln.

Ist es nicht ver-rueckt? Die Menschen schaffen techn. die kompliziertesten, gewaltigsten und gigantischsten Objekte - doch ein ausgeglichenes soziales System sind sie nicht in der Lage, herzustellen.
Das hat, oder ist, System und muss unsere Schaffenskraft scheinbar bei weitem übersteigen, sonst würde so etwas doch irgendwo auf dieser Welt existieren.

Auch mich treibt das Ganze um und wühlt mich auf.
In den letzten Wochen hatte ich auf oft langen Autofahrten junge Männer neben mir sitzen, die dann irgendwann auch aus ihrer Kindheit und Jugend erzählten. Nach dem 4. oder 5. Lebenslauf, die sich fast wie ein Ei dem anderen glichen, habe ich mich gefragt: Was ist denn normal?
Eine glückliche Kindheit, so wie wir es überwiegend verstehen, oder müssen Kinder durch Scheidungen, Kriminalität, Kinderheime - um sich ein Kampfpotential für durch das &quot;durch`s Leben&quot; gehen aufzubauen? Ich zweifle wirklich daran - was ist normal?

Und so habe ich gestern abend beim Einschlafen beschlossen, noch einmal ganz von vorne anzufangen. Bei Adam und Eva.

Und mein erster Schritt ist:
Im Paradies kann man nicht glücklich sein. Glück ist nur empfindbar, wenn man Unglück kennt. Das eine bedingt das andere.

Somit ist das Ende des biblischen Paradies praktisch die Voraussetzung für uns Menschen, Glück zu suchen und zu empfinden. Und Glück ist ja vielleicht immer nur ein Lebensmoment, auf dem Weg, über Berg und Tal geht.

Doch, und das frage ich mich jetzt, wie tief müssen die Täler sein? Und - macht es wirklich Sinn gegen das System zu kämpfen und es komplett zu reformieren oder sollten wir unsere Kraft nicht besser in ein gutes Arragement mit dem System investieren?

LG aus Leipzig, wo heute die Sonne auf mich scheint.
Menachem</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte schon gestern nach deinem Beitrag über Amos auf wikipedia gelesen, Christa, was mich doch sehr verblüfft hatte. Ständen dort keine Jahreszahlen, es könnte auch in jeder Zeitung vom akt. Tagesgeschehen handeln.</p>
<p>Ist es nicht ver-rueckt? Die Menschen schaffen techn. die kompliziertesten, gewaltigsten und gigantischsten Objekte &#8211; doch ein ausgeglichenes soziales System sind sie nicht in der Lage, herzustellen.<br />
Das hat, oder ist, System und muss unsere Schaffenskraft scheinbar bei weitem übersteigen, sonst würde so etwas doch irgendwo auf dieser Welt existieren.</p>
<p>Auch mich treibt das Ganze um und wühlt mich auf.<br />
In den letzten Wochen hatte ich auf oft langen Autofahrten junge Männer neben mir sitzen, die dann irgendwann auch aus ihrer Kindheit und Jugend erzählten. Nach dem 4. oder 5. Lebenslauf, die sich fast wie ein Ei dem anderen glichen, habe ich mich gefragt: Was ist denn normal?<br />
Eine glückliche Kindheit, so wie wir es überwiegend verstehen, oder müssen Kinder durch Scheidungen, Kriminalität, Kinderheime &#8211; um sich ein Kampfpotential für durch das &#8220;durch`s Leben&#8221; gehen aufzubauen? Ich zweifle wirklich daran &#8211; was ist normal?</p>
<p>Und so habe ich gestern abend beim Einschlafen beschlossen, noch einmal ganz von vorne anzufangen. Bei Adam und Eva.</p>
<p>Und mein erster Schritt ist:<br />
Im Paradies kann man nicht glücklich sein. Glück ist nur empfindbar, wenn man Unglück kennt. Das eine bedingt das andere.</p>
<p>Somit ist das Ende des biblischen Paradies praktisch die Voraussetzung für uns Menschen, Glück zu suchen und zu empfinden. Und Glück ist ja vielleicht immer nur ein Lebensmoment, auf dem Weg, über Berg und Tal geht.</p>
<p>Doch, und das frage ich mich jetzt, wie tief müssen die Täler sein? Und &#8211; macht es wirklich Sinn gegen das System zu kämpfen und es komplett zu reformieren oder sollten wir unsere Kraft nicht besser in ein gutes Arragement mit dem System investieren?</p>
<p>LG aus Leipzig, wo heute die Sonne auf mich scheint.<br />
Menachem</p>
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